Magdalena Kranawetter

Die Bauleiterin berichtet von ihrer Arbeit bei der Rhomberg Bahntechnik.

Mein Werdegang

Nach der HTL-Matura sammelte ich 1,5 Jahre Arbeitserfahrung bei einem Unternehmen im Bereich Straßenbau. Danach startete meine Karriere bei der Rhomberg Bahntechnik. Mein Aufgabenbereich, die Feste Fahrbahn, war komplettes Neuland für mich. Dementsprechend aufgeregt war ich an meinem ersten Arbeitstag. Aber alle Sorgen waren unbegründet: In einer halbjährigen Einführungsphase lernte ich alle Basics zum Bahnbau und zur Festen Fahrbahn.

Ich kann Neues ausprobieren

Dann wurde es ernst: 2 Jahre verbrachte ich in Bergen/Norwegen beim Bau einer weiteren Straßenbahnlinie für die dortigen Stadtbahnen. Weitere Baustellen führten mich nach London, Wolfurt, in die Schweiz und jetzt nach Deutschland. Meine bisher größte Herausforderung meisterte ich in den Niederlanden. Dort hatte ich mit einer Kollegin erstmals die alleinige Verantwortung für einen Auftrag. In einer vierwöchigen Gleissperre galt es, alle Arbeiten termingerecht auszuführen. Dies ist bei dem hohen Zeitdruck, der auf solchen Baustellen herrscht, kein leichtes Unterfangen. Es lief auch nicht immer alles glatt. Glücklicherweise herrscht bei uns aber eine gute Fehlerkultur – gemeinsam mit meinen KollegInnen und Vorgesetzten konnte ich Lösungen für die aufkommenden Probleme finden. Mein Lerneffekt war riesig! Das ist es auch, was ich an unserer Unternehmenskultur so schätze: Vorgesetzte begegnen mir auf Augenhöhe, ich kann Neues ausprobieren und sollte es Probleme geben, wird bei der Lösungsfindung geholfen, statt anzuprangern.

Magdalena Kranawetter
"Ich bin nun schon seit 6 Jahren bei der Rhomberg Bahntechnik beschäftigt und im Moment als Bauleiterin für den Bereich Oberbau bei unserem Projekt Neubaustrecke Wendlingen-Ulm tätig."
Magdalena Kranawetter
Bauleiterin

Mein einzigartiges Team

In meinem Team fühle ich mich richtig wohl. Wir sagen manchmal scherzhaft, dass wir alle „Einhörner“ sind: Jeder von uns ist auf seine Weise einzigartig und jeder hat seinen ganz persönlichen Tick. Diese Unterschiede machen das Zusammenleben – wir sind ja häufig fern von zu Hause unterwegs – spannend. Die Zeit mit meinen KollegInnen möchte ich nicht missen.

Warum bist du eine „Synergienrealisiererin“?

Ich sehe mich als Synergienrealisiererin, weil ich die pragmatischen und praktischen Ideen der Poliere und Arbeiter auf den Baustellen mit den theoretischen Vorgaben der Planer verbinde. Beide Ansätze sind wichtig: Unsere Planer erstellen ihre Pläne basierend auf den einzuhaltenden Normen und Richtlinien. Unsere MitarbeiterInnen auf der Baustelle sorgen dann für eine Lösung, die praktisch umsetzbar ist. Ich habe als Mittelsfrau die Aufgabe, die Interessen der verschiedenen Seiten in Einklang zu bringen.