(Mürzzuschlag, 30. September 2026) – Die ÖBB ist mit ihrer Bautätigkeit ein wichtiger und stabilisierender Faktor für die heimische Bauwirtschaft. Allein in der kommenden Rahmenplanperiode von 2027 bis 2032 werden rund 19,5 Milliarden Euro investiert – für die Bahn von morgen. ÖBB-Geschäftsbereichsleiter Franz Hammerschmid: „Als Jobmotor schaffen wir wertvolle Arbeitsplätze und stützen damit auch die heimische Wirtschaft. Mehr als zwei Drittel der Aufträge gehen an kleine und mittlere Unternehmen. Damit stärken die ÖBB die heimische Wirtschaftskraft und Wettbewerbsfähigkeit und sind zentraler Pfeiler des Wirtschaftsstandortes Österreich. Denn diese Investitionen wirken weit über den Bahnbau hinaus.“ In Österreich werden dadurch von 2027 bis 2032 rund 200.000 Jahres-Arbeitsplätze allein in der Bauphase geschaffen oder gesichert.
Am Beispiel des Semmering-Basistunnels zeigt sich das sehr gut. Für die Fahrgäste bringt der neue Tunnel eine 30 min kürzere Fahrzeit und mehr Komfort auf der Fahrt von und in den Süden mit bis zu 230 km/h Geschwindigkeit ab Dezember 2029. Auch der Güterverkehr profitiert entlang der des so wichtigen EU-Korridors Ostsee-Adria von dem Bau, der gemeinsam mit der Koralmbahn auf der Südstrecke Wien – Villach einen Flachbahncharakter herstellt, womit auch schwere Güterzüge nicht mehr mit zwei Loks gezogen werden müssen
Bereits in der Bauphase schaffen die rund 4,2 Mrd. € an Investitionen beträchtliche Wirtschaftsimpulse, besonders für die heimische Wirtschaft. 1200 Menschen sind im Schnitt in der Bauphase direkt am Tunnel beschäftigt. Rund 11.000 nachhaltige Arbeitsplätze (Quelle: Gesamtwirtschaftliche Bewertung Semmering-Basistunnel neu) werden dann in der Betriebsphase geschaffen.
Gerhard Gobiet, ÖBB-Projektleiter Semmering-Basistunnel: „Gemeinsam mit unseren Partnern näheren wir uns dem historischen Meilenstein, der Inbetriebnahme des Semmering-Basistunnels. Die Arbeiten an der technischen Tunnelausrüstung schreiten sehr gut voran, und im Dezember 2029 werden die Fahrgäste dann die neue Strecke nutzen können.“