Startseite Referenzen

Leistungen Vermessung für die SBB

Für die SBB wurden am Streckennetz Vermessungsleistungen für die Oberbauerneuerung vorgenommen.

Vermessungsleistungen im systematischen Unterhalt

Vermessungsleistungen in der Oberbauerneuerung für die SBB

Auftraggeber:

Schweizerische Bundesbahnen AG, SBB

Ort:

Schweiz

Bauzeit:

seit 2004

Ausführende Unternehmen:

Sersa Maschineller Gleisbau AG

 

Projektbeschreibung

Weichenvormessung bei Erneuerung (erste und zweite Stopfung)

Switch-Control betrifft den Weichenumbau und besteht im Wesentlichen aus dem Einmessen der neuen Weiche, während die zu ersetzende Weiche noch in Betrieb ist. Das Versicherungs-Protokoll entspricht dem AWG-Protokoll, mit dem Unterschied, dass sich die eingemessenen Fixpunkte (zwangsläufig) an Objekten ausserhalb der zu ersetzenden Weiche befinden, z.B. an Nachbargleisen, Kunstbauten usw.

Vorbereitung

  • Gemäss der Angaben des SBB-Projektleiters (Absteckung der Weiche durch SBB) die projektierte Lage der neuen Weiche versichern (externe Versicherungspunkte)
  • Aufnahme und versichern der Weichen-Anschlüsse (eigene Versicherungspunkte in der Gleisachse)
  • Festlegen und versichern der Abschnitte für die erste und zweite Stopfung unter Einhaltung der zulässigen Nivellier-Rampen
  • Erstellen des entsprechenden AWG-Protokolls
 
Weichenumbau
 
  • Trennen der auszubauenden Weiche an den AWG-versicherten und markierten Punkten
  • Einbau und Einmessen der neuen Weiche bzw. Weichenteile,gemäss der versicherten und markierten Punkten (AWG-Protokoll)
  • Lagekorrektur mit der N-R-S-Maschine: laden des AWG-Protokolls, ausrichten und unterstopfen der neuen Weiche. Absolute Korrektur mit Bezug zu den AWG-Fixpunkten (mit dem PALAS-Messsystem)
  • Nachmessung (z.B. mit dem MEPHISTO-Gleismessgerät)

 

Arbeiten für die dritte Stopfung

  • Nachkontrolle der Lage der neuen Weiche und definitive Festlegung des Bereichs der dritten Stopfung
  • Verlegung der Fixpunkte in die Gleisachse
  • Erstellen eines AWG-Protokolls für die dritte Stopfung
  • Lagekorrektur mit der N-R-S-Maschine: laden des AWG-Protokolls, ausrichten und unterstopfen der neuen Weiche. Absolute Korrektur mit Bezug zu den AWG-Fixpunkten (mit dem PALAS-Messsystem)
  • Nachmessung bei Kontrollpunkten (z.B. mit dem MEPHISTO-Gleismessgerät)

 

Für die Erneuerung wird auf Basis der Trassierungsdaten aus Toporail ein 3D-Geländemodell für das Planum, die Planumsschutzschicht (PSS, falls vorhanden) und die Vorschotterung erstellt. Eingesetzt wird das Modul DGM (digitales Geländemodell) von Leica zusammen mit den entsprechenden Tachymetern von Leica. In der Baustelle werden mit Hilfe des Tachymeters die Arbeitsfortschritte (Aushub, Einbringen Neumaterial) anhand eines 3D-Geländemodell überprüft. Damit wird sichergestellt, dass die berechneten Volumen möglichst präzise eingehalten werden und der Baustellenablauf wie geplant durchgeführt werden kann.

Besonderheiten

Die Vermessung findet während des Zugbetriebs statt.

Technische Daten

Weichenerneuerungen pro Jahr: 150 St.